Gesundheitswelt der AOK Sachsen-Anhalt

Pflege – 
Wir helfen Ihnen gerne

Ein Senior im Rollstuhl wird von einer Pflegerin entlang eines Rosenbeets geschoben.

Die AOK Sachsen-Anhalt ist Pflegeprofi – 
Werden Sie auch einer.

Eine etwa 39 jährige Frau schaut gemeinsam mit einer Seniorin auf ein Tablet. Beide lächeln-


Ein unerwarteter Unfall, plötzliche Krankheit oder eine gesundheitliche Veränderung, kann Menschen innerhalb weniger Stunden oder Tage zu einem Pflegefall werden lassen. In vielen Fällen kann der Alltag nicht mehr allein gemeistert werden. Betroffene sind nun auf die Hilfe Angehöriger und Menschen aus nächster Umgebung oder auf professionelle Pflegekräfte angewiesen. Wie Sie eine optimale Versorgung organisieren und welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, lesen Sie in unserem Artikel.

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Pflegebedürftig – was bedeutet das genau?

Pflegebedürftig zu sein, muss nicht immer im Zusammenhang mit dem hohen Alter stehen. Auch junge Menschen und Kinder können durch einen Unfall, Krankheit oder durch erblich bedingte Fehlbildungen zum Pflegefall werden. Pflegebedürftig zu werden kann aber auch ein schleichender Prozess sein:

  • Der Alltag wird beschwerlicher.
  • Die Bewegungsfähigkeit lässt nach.
  • Die zeitliche und räumliche Orientierung ist eingeschränkt.
  • Wohnung und Kleidung wirken zunehmend ungepflegt.
  • Der Betroffene oder die Betroffene verhält sich anders als gewohnt.

Immer dann, wenn sich ein Mensch nicht mehr alleine pflegen kann, in seiner Mobilität eingeschränkt ist und alltägliche Dinge wie Körperpflege oder die Zubereitung von Mahlzeiten ohne Hilfe nicht machbar sind, dann spricht man von einem pflegebedürftigen Menschen. Die AOK Sachsen-Anhalt ist in einem solchen Fall sowohl für Sie als Pflegebedürftiger oder Pflegebedürftige, aber auch für Angehörige und Pflegende, immer an Ihrer Seite. In der Meine Gesundheitswelt ist die Antragsstellung auf Hilfe in wenigen Schritten getan.

Eine Seniorin sitzt mit einer etwa 40 jährigen Frau auf einer Bank. Beide reichen sich die Hände und lächeln sich an.

Kurzfristige Hilfe der AOK Sachsen-Anhalt

Wird ein nahes Familienmitglied pflegebedürftig, können Sie sich kurzfristig zehn Tage von der Arbeit freistellen lassen, denn Ihre AOK Sachsen-Anhalt übernimmt die anfallenden Lohnausfälle. Das Pflegezeitgesetz ermöglicht Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen diese Auszeit, um die Pflege eines Angehörigen zu organisieren. Da die Freistellung von der Arbeit in der Regel unbezahlt ist, haben Sie Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld welches von der AOK Sachsen-Anhalt gezahlt wird. Den Antrag für das Pflegeunterstützungsgeld können Sie ganz einfach in der Meine Gesundheitswelt ausfüllen.

Tipp: Ist es Ihnen nicht möglich der Arbeit fernzubleiben, so könnte eine Kurzzeitpflege eine Alternative sein.

Pflegeleistungen beantragen – Was ist jetzt zu tun?

Pflegeberatung kontaktieren

Melden Sie sich gerne persönlich oder telefonisch bei der Pflegeberatung der AOK Sachsen-Anhalt. Sie erreichen unsere Pflegeexperten und Pflegeexpertinnen kostenlos unter dem Pflegetelefon 0800 2265725. Gemeinsam wird man mit Ihnen die optimale Versorgung für Ihren Angehörigen oder Menschen aus dem nahen Umfeld suchen. 

Pflegeleistungen beantragen

Pflegeleistungen müssen beantragt werden. Die Anträge auf Leistungen der Pflegekasse finden Sie schnell und unkompliziert in der Meine Gesundheitswelt. Im Anschluss werden die Unterlagen von uns direkt an die Pflegekasse weitergeleitet. Das Ausdrucken und Unterschreiben entfällt. Je früher Sie sich darum kümmern, desto eher kann eine optimale Pflege erfolgen.

Pflegebegutachtung

Die Pflegekasse beauftragt den Medizinischen Dienst mit der Begutachtung der häuslichen und gesundheitlichen Situation des Versicherten. Im Vorfeld wird sich ein Gutachter oder eine Gutachterin telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin zu vereinbaren. Aufgrund der Coronapandemie kann der Termin telefonisch oder als Vororttermin erfolgen.

Mitteilung über Pflegeleistungen

Der Medizinische Dienst schickt das entsprechende Gutachten an die AOK Sachsen-Anhalt. Sie erhalten im Anschluss per Post den ermittelten Pflegegrad mit allen zugehörigen Informationen. Dem Schreiben können Sie außerdem alle möglichen Leistungen Ihres Pflegegrades entnehmen.

Pflegegrad I bis V – Was bedeutet das?

Ein Pflegegrad ist die Voraussetzung, um Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten. Insgesamt gibt es 5 Pflegegrade und Patienten und Patientinnen werden je nach Selbständigkeit und Alltagskompetenz eingestuft. 
Lesen Sie hier, was die einzelnen Grade genauer bedeuten.

Die Pflege in den eigenen vier Wänden

Ein Senior wird von einer weiblichen Pflegekraft Zuhause körperlich untersucht und gepflegt.


Pflegebedürftige können, wenn es der Gesundheitszustand zulässt, auch Zuhause betreut werden. Sind die Bedingungen einer ambulanten Betreuung gegeben, so wird der Pflegedienst gemeinsam mit Ihnen ein Betreuungsmodell erstellen. Zu den möglichen Hilfen eines Pflegedienstes gehören zum Beispiel die Medikamentengabe, Körperpflege sowie Unterstützung bei der Bewältigung von allgemeinen und pflegebedürftigen Anforderungen im Alltag. Die Leistungen werden durch den Pflegedienst direkt bei der AOK Sachsen-Anhalt abgerechnet, sodass der oder die Pflegebedürftige keine weiteren Unterlagen einreichen muss. 

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Häufig ist die Wohnung von Pflegebedürftigen nicht auf die Pflege zu Hause ausgerichtet. Schmale Türen, Treppenstufen oder ein hoher Einstieg in die Badewanne werden plötzlich zu Barrieren. Das macht Wohnraumanpassungen erforderlich, die den Pflegealltag erleichtern oder ein selbständiges Leben in der Häuslichkeit ermöglichen. Die Pflegekasse der AOK Sachsen-Anhalt bezuschusst diese Maßnahmen.

Haben Sie schon von Comm4Care gehört?

Comm4Care bietet Ihnen eine umfassende Betreuung durch Ihre behandelnde Hausarztpraxis gemeinsam mit Ihrem Pflegepersonal über die TelehealthPlattform an. Die digitale Plattform ermöglicht eine verbesserte Kommunikation zu Ihrem gesundheitlichen Zustand und Ihrem aktuellen Pflegebedarf. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verändern, kann Ihr Hausarzt oder –ärztin eine intensiviere Beobachtung anordnen. Ein weiterer Pluspunkt: Mit einem Telemed-Rucksack, der mit diversen Messgeräten ausgestattet ist, kann das Pflegepersonal bestimmte Vitaldaten erfassen. Mehr dazu können Sie gerne hier nachlesen.

Die vollstationäre Versorgung

Anders gestaltet sich die Betreuungssituation, wenn der oder die Pflegebedürftige nicht Zuhause gepflegt werden kann. Ist ein Mensch auf eine 24- stündige Hilfe angewiesen und lebt allein beziehungsweise sind Mitwohnende nicht in der Lage die Betreuung zu übernehmen, dann kann eine vollstationäre Unterbringung sinnvoll sein. Hier sind Tag und Nacht ausgebildete Pflegekräfte, die die Patienten rund um die Uhr pflegen. Lesen Sie mehr zu der vollstationären Pflege.

Eine schwerkranke Frau sitzt gemeinsam mit einer Pflegerin an einem Tisch.

Eine würdevolle Begleitung des letzten Lebenswegs

Im Vordergrund der Palliativpflege steht die Begleitung schwerstkranker oder sterbender Menschen auf dem letzten Lebensweg. Es gilt die Schmerzen zu lindern, Ängste zu nehmen und eine würdevolle letzte Lebensphase zu ermöglichen. Patienten können Zuhause, auf der Palliativstation einer Klinik oder in einem Hospiz begleitet werden und haben die Möglichkeit, gemeinsam mit engsten Vertrauten, soziale und psychologische Unterstützung zu bekommen. 

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