Was ist Adenomyose?
Zyklusbeschwerden können viele Gesichter haben. Die Adenomyose, eine chronische Erkrankung der Gebärmutter, verursacht oft starke Schmerzen und kann den Alltag betroffener Frauen stark beeinflussen. Medizinisch wird sie als Adenomyosis uteri bezeichnet (griechisch „aden“ = Drüse, „myo“ = Muskel). Es handelt sich um eine gutartige Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe in die Muskelschicht der Gebärmutterwand einwächst. Dadurch kann sich die Gebärmutter entzünden, vergrößern und häufig kugelig verformen.
Die zwei häufigsten Formen der Adenomyose sind die diffuse und die fokale Form. Bei der diffusen Adenomyose ist das gebärmutterschleimhautähnliche Gewebe großflächig in der Gebärmutterwand verteilt. Bei der fokalen Adenomyose ist ein begrenzter Bereich betroffen, wodurch ein sogenanntes Adenomyom entstehen kann. Die Studienlage zur Adenomyose ist unklar, und es gibt bislang nur begrenztes Wissen über die Erkrankung. Die Dunkelziffer ist vermutlich hoch. Schätzungen zur Häufigkeit reichen von fünf bis 70 Prozent aller Menschen mit Uterus, insbesondere bei Frauen über 30 Jahren, die bereits Kinder geboren haben.
Erfahren Sie mehr über Anzeichen, mögliche Ursachen sowie die Diagnose und Behandlung der gutartigen Erkrankung der Gebärmutter.






