Schwitzen: Was ist normal?
Schwitzen ist die natürliche Klimaanlage des Körpers. Bei Hitze, körperlicher Anstrengung oder Fieber hilft Schweiß dabei, die Körpertemperatur zu regulieren und den Organismus vor Überhitzung zu schützen. Der Schweiß wird in den Schweißdrüsen der Haut gebildet und gelangt über kleine Ausgänge an die Hautoberfläche. Dort verdunstet er und entzieht der Haut Wärme. Der Körper kühlt ab.
Gesteuert wird die Schweißbildung über das vegetative Nervensystem. Der Hypothalamus, ein Bereich im Gehirn, fungiert dabei als „Temperaturregler“ und aktiviert bei Bedarf die Schweißdrüsen. Manche Menschen schwitzen jedoch ungewöhnlich stark oder ohne erkennbaren Anlass. Dann stellt sich oft die Frage: Was gilt noch als normal und wann sollte Schwitzen ärztlich abgeklärt werden?







