Wenn der Kreislauf aussetzt – bis zur kurzen Bewusstlosigkeit
Ein kurzer Filmriss und dann ist alles wieder da: Synkopen, umgangssprachlich auch als „Ohnmacht“ bekannt, beschreiben die kurzzeitige Bewusstlosigkeit. Auslöser sind eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns, die oft von Blässe, Schweiß und Übelkeit begleitet wird. Eine Synkope hält Sekunden bis wenige Minuten an und Betroffene erholen sich meist rasch und spontan, ohne dass eine Behandlung nötig wird. Treten Synkopen vermehrt auf oder halten länger an, sollte schnell die Ursache gefunden werden. Die Diagnose hierfür umfasst Blutdruckmessung, EKG, Langzeit-EKG, Kipptischuntersuchung, Echokardiografie und Labordiagnostik. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und kann unter anderem Kompressionstrümpfe, medikamentöse Therapien sowie einen Herzschrittmacher oder Defibrillator bedeuten
Erfahren Sie, welche Symptome auf eine Synkope hindeuten, welche Ursachen ihnen zugrunde liegen und wie Diagnose und Behandlung aussehen. Frischen Sie Ihr Wissen zu Erster Hilfe erneut auf und erfahren Sie, wie Sie eine Synkope verhindern können.








