Ausgeprägte Angst vor Krankheiten
Sorgen um die eigene Gesundheit kennt jeder Mensch. Besonders bei ungewöhnlichen körperlichen Beschwerden können Ängste vor einer ernsthaften Erkrankung entstehen. Halten diese Ängste jedoch dauerhaft an und nehmen ein starkes Ausmaß an, kann eine hypochondrische Störung vorliegen. Heute wird sie meist als Krankheitsangststörung bezeichnet, der Begriff „Hypochondrie“ ist jedoch weiterhin geläufig.
Betroffene befürchten trotz unauffälliger Untersuchungsergebnisse, schwer krank zu sein. Bereits harmlose Körperempfindungen wie ein leichtes Zwicken oder Kratzen können als Anzeichen einer ernsten Erkrankung gedeutet werden. Häufige Arztbesuche und Untersuchungen sorgen meist nur kurzfristig für Beruhigung. Eine wichtige Behandlungsmöglichkeit ist die kognitive Verhaltenstherapie. Sie hilft dabei, krankheitsbezogene Ängste und Fehlinterpretationen von Körpersignalen zu erkennen und zu verändern.
Erfahren Sie, was hinter den Symptomen von Hypochondrie steckt, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und was Betroffenen und ihren Angehörigen im Alltag helfen kann.






