Die Symptome einer Gürtelrose sollten in jedem Fall medizinisch versorgt werden.
Medikamente: Im Vordergrund der Behandlung steht zum einen die medikamentöse schmerzstillende Therapie verbunden mit virushemmenden Medikamenten. Ihr Arzt wird Sie über den Einsatz von Medikamenten als Behandlungsmethode beraten. Begleiterscheinungen des Herpes Zoster, wie zum Beispiel Fieber oder Übelkeit, werden ebenfalls mit entsprechenden Medikamenten zur Linderung der Symptome behandelt.
Hautpflege: Um den Juckreiz zu lindern und die Bläschen auszutrocknen, werden oft antiseptische oder juckreizstillende Lotionen, Gele oder Puder angewendet. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten.
Wichtig: Je eher Sie mit den Beschwerden zu Ihrem vertrauten ärztlichen Fachpersonal gehen und die Behandlung beginnen, umso besser, effektiver und schneller kann die Gürtelrose abheilen.
Komplikation: Post-Zoster-Neuralgie
In wenigen Fällen halten die Schmerzen nach einer Gürtelrose-Erkrankung über Monate oder Jahre an, auch wenn der Hautauschlag längst abgeheilt ist. Mediziner bezeichnen dieses Phänomen als Post-Zoster-Neuralgie oder auch als postherpetische Neuralgie. Es ist die häufigste Komplikation einer Gürtelrose. Im Allgemeinen tritt sie bei 10 bis 20 Prozent der Herpes Zoster-Patienten auf. Bei Patienten, die älter als 60 Jahre sind, ist jedoch rund jeder Zweite betroffen. In der klassischen Medizin kann Betroffenen nur durch schmerzstillende Medikamente geholfen werden.