Wenn das Immunsystem fehlgeleitet ist
Bei Autoimmunerkrankungen und anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen, wie beispielsweise Rheuma oder Schuppenflechte, richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper. Es können zum Beispiel anhaltende Entzündungen entstehen, die ohne Behandlung nicht von selbst abklingen. Klassische chemisch-synthetische Medikamente können die Beschwerden häufig lindern und die Erkrankung kontrollieren. Reichen diese Therapien nicht aus oder werden sie nicht vertragen, können biologische Arzneimittel zum Einsatz kommen.
Biologische Arzneimittel, sogenannte Biologika, wirken anders: Sie blockieren gezielt bestimmte Botenstoffe im Immunsystem oder unterbrechen fehlgesteuerte Prozesse im Körper. Dadurch können sie Entzündungen wirksam bremsen und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Durch ihre gezielte Wirkweise stellen Biologika für viele Patienten eine wichtige Therapieoption dar. Wie genau sie eingesetzt werden und welche Rolle sogenannte Austauschpräparate spielen, erklären wir Ihnen im Folgenden.





