Blut wird von einer Fingerkuppe abgenommen
Gesundheitswelt der AOK Sachsen-AnhaltAmbulante Rehabilitation

Wie viel zahlt die AOK Sachsen-Anhalt für eine ambulante Rehabilitation? 

Die AOK Sachsen-Anhalt übernimmt für Sie nach vorheriger Prüfung und Genehmigung die Kosten für eine ambulante Rehabilitation.

In welchem Rahmen übernimmt die AOK Sachsen-Anhalt die Leistung? 

Wir übernehmen die Kosten für eine ambulante Rehabilitation, wenn weder der Renten- noch der Unfallversicherungsträger zuständig ist. Wer für Sie zuständig ist, überprüfen wir für Sie.

Sie zahlen pro Kalendertag zehn Euro Eigenbeteiligung. Hinzu kommt Ihr Eigenanteil für die Fahrtkosten zur Rehabilitationseinrichtung (pro Fahrt mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro). Wenn Sie von der Zuzahlung befreit sind, zahlen Sie nichts.

Voraussetzung für eine ambulante Rehabilitation ist, dass die Rehabilitationseinrichtung nicht mehr als 30 Kilometer entfernt ist oder in circa 45 Minuten erreicht werden kann.

Wie erhalte ich die Leistung?  

Für die Beantragung einer Rehabilitation benötigen wir vom Arzt Formular zur Prüfung (Muster 61 Teil A) oder Verordnung (Muster 61 Teil B-D) einer medizinischen Rehabilitation.
Von uns erhalten Sie dann Ihren persönlichen Antrag. Gern füllen wir diesen gemeinsam in einem Gespräch mit Ihnen aus. Die vollständigen Unterlagen (Antrag und Attest) leiten wir an unsere Kompetenzcenter zur Prüfung weiter. Anschließend erhalten Sie einen Bescheid von uns.

Die AOK Sachsen-Anhalt rechnet direkt mit der Rehabilitationseinrichtung ab.

Häufige Fragen und Antworten zur Leistung

Was ist eine ambulante Rehabilitation?

Die ambulante Rehabilitationsmaßnahme findet in einer örtlichen Rehabilitationseinrichtung statt. Sie werden während des Tages von Therapeut/innen und Ärzt/innen individuell betreut und nutzen umfangreiche Therapieangebote.
Nach Ihrer täglichen Behandlung können Sie wieder nach Hause fahren.

    Wann ist eine ambulante Rehabilitation notwendig?

    Eine Rehabilitation dient dazu, Ihre Gesundheit soweit wie möglich wiederherzustellen, etwa aufgrund einer chronischen Krankheit, nach einem Schlaganfall oder einer Krebserkrankung. Sie kann notwendig werden, wenn eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit droht und die ärztliche Behandlung einschließlich Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln nicht mehr ausreicht. Ihr Arzt entscheidet auf Basis Ihres Gesundheitszustandes und des Angebots der Rehabilitationseinrichtung, ob eine ambulante Rehabilitation möglich ist. Auch wenn Sie selbst den Wunsch nach einer ambulanten Rehabilitation haben (zum Beispiel wegen pflegebedürftigen Angehörigen oder Kindern), prüfen wir die Möglichkeit. 

      Wer zahlt die Fahrt zur ambulanten Rehabilitation?

      Für Ihre An- und Heimfahrt organisiert in der Regel das Rehazentrum einen Fahrservice. Steht der Rehaeinrichtung kein Fahrservice zur Verfügung, übernimmt die AOK Sachsen-Anhalt die Fahrtkosten zur ambulanten Rehabilitation in Höhe der Fahrpreise des öffentlichen Verkehrsmittels bzw. die Fahrt mit dem privaten PKW, abzüglich Ihrer gesetzlichen Zuzahlung. Sie zahlen für die Fahrtkosten einen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent der tatsächlichen Kosten. Das sind pro Fahrt mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro.
      Bitte lassen Sie sich einen Antrag auf Erstattung der Fahrkosten von uns zusenden, wenn die gewählte Einrichtung keine Erstattung leistet. Hierzu werden Sie von der Einrichtung entsprechend informiert.

        Wie wird die ambulante Rehabilitationseinrichtung ausgewählt?

        Die AOK wählt für Sie eine geeignete wohnortnahe Rehabilitationseinrichtung aus und berücksichtigt dabei soweit möglich Ihre Wünsche. Sie darf nicht mehr als 30 Kilometer entfernt sein und muss in circa 45 Minuten erreichbar sein.

          Wie lange dauert eine ambulante Rehabilitation?

          In der Regel dauert eine ambulante Rehabilitation 15 Behandlungstage. Sprechen medizinische Gründe dafür, kann eine Verlängerung bei uns beantragt werden.

            Wie oft habe ich Anspruch auf eine ambulante Rehabilitation?

            In der Regel haben Sie alle vier Jahre Anspruch auf eine solche Rehabilitationsbehandlung. Wenn medizinische Gründe vorliegen ist es möglich, auch schon vorher wieder eine Rehabilitation zu beantragen.

              Was ist der Unterschied zwischen einer ambulanten Rehabilitation und einer ambulanten Anschlussheilbehandlung?

              Eine ambulante Anschlussheilbehandlung kann nur im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt gewährt werden z. B. nach einer Knie- oder Hüft-OP. Eine ambulante Rehabilitation kann jederzeit bei gesundheitlichen Beschwerden beantragt werden.

                Wussten Sie schon, dass…

                • die AOK Sachsen-Anhalt bei medizinischer Notwendigkeit die Kosten für eine ambulante Rehabilitation übernimmt?
                • eine ambulante Rehabilitation in einer wohnortnahen Einrichtung stattfindet?
                • Sie alle 4 Jahre eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch nehmen können?

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