Gesundheitswelt der AOK Sachsen-Anhalt

Weniger Fälle von FSME und Borreliose

Zwei Frau wandern durch ein Zeckenrisikogebiet

Zeckenerkrankungen gehen zurück

Laut dem Landesamt für Verbraucherschutz kam es in diesem Jahr zu weniger Erkrankungen durch Zeckenbisse. Bis zur 39. Kalenderwoche wurden fünf FSME-Fälle (Frühsommer-Meningoenzephalitis) in Sachsen-Anhalt registriert. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum neun Fälle. Auch bei den gemeldeten Lyme-Borreliose-Erkrankungen sank die Zahl deutlich von 1.352 auf 979 Fälle.

Schutz vor Zecken

In Sachsen-Anhalt gelten die Regionen Anhalt-Bitterfeld, Dessau-Roßlau und Halle zu den FSME-Risikogebieten. Während Borreliose mit Antibiotika behandelt werden kann, gibt es für FSME bisher keine ursächliche Behandlung. Auch Antibiotika helfen hier nicht, da die mitunter lebensgefährliche Infektion durch Viren ausgelöst wird. Allerdings kann eine Impfung das Risiko einer FSME-Erkrankung verringern.

Die AOK Sachsen-Anhalt übernimmt die Kosten der FSME-Impfung, wenn Sie in einem Risikogebiet leben oder eine Reise dorthin planen. Beachten Sie zudem die Tipps zum Schutz vor Zeckenbissen, um sich auch vor Borreliose-Infektionen zu schützen.

Wussten Sie schon, dass...

 

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