Gesundheitswelt der AOK Sachsen-Anhalt

Hitzeschutz im Krankenhaus

Ärztin trinkt Wasser aus einem Glas, um sich vor Hitze zu wappnen

Maßnahmen sind oft ausbaufähig

In einer aktuellen Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) unter 458 deutschen Krankenhäusern wird deutlich, dass Hitzeschutzmaßnahmen oft noch ausbaufähig sind. Demnach gaben nur 41 Prozent der Krankenhäuser an, dass sie durchschnittlich elf Prozent der Patientenzimmer kühlen könnten. 59 Prozent können keines ihrer Patientenzimmer kühlen. Gleichzeitig verschärfen Hitzeperioden die Versorgungssituation: Ein Drittel der Krankenhäuser berichtet währenddessen von einem erhöhten Krankenstand.

Krankenhaus Seehausen nimmt Hitzeschutz ernst

Grund für den mangelhaften Hitzeschutz sind oft fehlende finanzielle Mittel. Das Krankenhaus Seehausen hat in den letzten Jahren trotzdem reagiert und im Rahmen der Möglichkeiten nachgerüstet. So gibt es nun Außenjalousien für alle Patientenzimmer sowie für die Arbeitsbereiche in Südausrichtung. Klimaanlagen gibt es in den OP-Räumen, Intensivstationen und den Schwesternstützpunkten, während Flure mit Ventilatoren gekühlt werden. Im Eingangsbereich und auf den Stationen kann man sich mit Wasser versorgen und Patienten erhalten zusätzlich gekühlte Getränke. Zur inneren Abkühlung kommt zudem dienstags und donnerstags ein Eiswagen.

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