RKI erfasst erstmals hitzebedingte Notfälle systematisch
Extreme Hitze stellt eine wachsende gesundheitliche Belastung dar und kann unter anderem zu einem Hitzschlag, Kreislaufproblemen sowie Störungen des Flüssigkeitshaushalts führen. Um diese Auswirkungen frühzeitig besser zu erkennen, erweitert das Robert Koch-Institut (RKI) seine Erfassung von Notaufnahmedaten um einen speziellen Hitzeindikator.
Grundlage sind tägliche Routinedaten aus Kliniken, die über eine Plattform der Universitätsmedizin Magdeburg und Aachen bereitgestellt werden. Ziel ist es, hitzebedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und Entwicklungen in der Notfallversorgung sichtbar zu machen.
