Zwei etwa 30-jährige Frauen werden im Restaurant von einem Kellner mit Maske bedient.
Gesundheitswelt der AOK Sachsen-AnhaltCorona-Pandemie

Wir begleiten Sie weiter

Die AOK Sachsen-Anhalt begleitet und berät Sie – bei Fragen zum Virus und bei allen Fragen rund um Ihre Gesundheit. Während der Epidemie braucht es Achtsamkeit, Abstand und Hygienemaßnahmen. An unseren Standorten und in unserem Alltag. Denn das Coronavirus SARS-CoV-2 ist immer noch da. Wir können immer noch an Covid-19 erkranken. 

Unsere Kundencenter sind ab dem 7. Juni 2021 wieder geöffnet. Wir freuen uns, für eine persönliche Beratung wieder für Sie da zu sein.

So unterstützt Sie die AOK Sachsen-Anhalt 

  • Wie kann ich die AOK Sachsen-Anhalt jetzt erreichen? 

    Unsere Kundencenter sind wieder geöffnet. Sie können uns gern zu den Öffnungszeiten besuchen oder vorab online einen Termin vereinbaren.

    Bitte kommen Sie nach Möglichkeit allein zum Beratungstermin. Somit können wir das Risiko für Sie und unsere Kundenberater minimieren und tragen alle dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

    Sie können uns außerdem jederzeit über unsere Service-Nummer kontaktieren: 
    0800 226 5726. Unter san.meine.aok.de/ erreichen Sie Ihre persönliche Onlinegeschäftsstelle mit vielen digitalen Kontaktmöglichkeiten. 
    Hier geht’s zur Service-Übersicht.

  • Wo kann ich mich zur aktuellen Lage informieren?

    Auf unserer Themenseite finden Sie viele wichtige Infos und News zu COVID-19 und der aktuellen Pandemie. Ärztlichen Rat bekommen Sie am Telefon rund um die Uhr von unserem medizinischen Informationsservice Clarimedis unter der kostenfreien Servicenummer 0800 1 265 265

  • Sind die Kundencenter der AOK Sachsen-Anhalt im Moment geöffnet?

    Unsere Kundencenter sind seit dem 7. Juni wieder für Sie geöffnet. Um Ihre Wartezeit zu verkürzen und schnellstmöglich beraten zu werden, empfehlen wir auch weiterhin einen Termin online zur vereinbaren.

    Eine Ausnahme bilden die Kundencenter in Coswig und Roßlau – hier ist ein Besuch weiterhin ausschließlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für einander da sein

Seit einiger Zeit steht unsere Welt fast still. Aber Nähe zueinander bleibt wichtig. Mit unserem Video wollen wir Mut machen, Zuversicht geben und zum Durchhalten motivieren. Wir sind für Sie da, auch in schwierigen Zeiten.

Häufige Fragen und Antworten zu Corona-Tests  

  • Wie kann ich mich testen lassen? 

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich auf Corona testen zu lassen.

    1.    Der PCR-Test im Labor (Polymerase Kettenreaktionstest)
    Bei diesem Test wird Ihnen ein Abstrich aus der Rachenschleimhaut entnommen und in ein Labor geschickt. Dort wird daraus die Erbsubstanz des Erregers isoliert und auch schon in sehr geringen Mengen nachgewiesen. Dieser Test ist sehr präzise und verlässlich. 

    2.    PCR-Schnelltest
    Bei diesem Test wird Ihnen auch ein Abstrich aus dem Rachenraum entnommen und vor Ort im Labor geprüft. Nach zwei bis drei Stunden erhalten Sie bereits Ihr Testergebnis. Dieser Test ist jedoch teurer und weniger zuverlässig als der PCR-Test im Labor.

    3.   Antikörpertest
    Bei einem Antikörpertest wird Ihnen Blut entnommen. Dieses wird auf einer Testoberfläche mit Coronaviren aufgebracht. Enthält Ihr Blut Antikörper verbindet es sich mit den Viren. Um dies sichtbar zu machen, wird diese Probe auf einem Farbstreifentest aufgetragen. Verfärbt sich der Teststreifen, lag eine Coronainfektion vor. Der Antikörpertest kann nur eine bereits abgeklungene Coronainfektion nachweisen. Um zu testen, ob Sie aktuell an Corona erkrankt sind, ist dieser Test nicht geeignet.

    4.    Antigen-Test
    Bei einem Antigentest wird eine Probe aus dem Rachenraum oder dem oberen Nasenraum entnommen. Diese wird auf eine Oberfläche mit einem Protein des Virus aufgetragen. Bei einer Reaktion liegt höchstwahrscheinlich eine Infektion vor. Diese muss aber durch einen PCR-Test bestätigt werden. Gerade wo viele Menschen zusammenkommen und daraufhin getestet werden müssen, kann dieser Test genutzt werden um ein schnelles Ergebnis zu erhalten. 

  • In welchem Fall übernimmt die AOK Sachsen-Anhalt meinen Coronatest?

    Wir übernehmen die Kosten für einen Coronatest, wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin dies für notwendig hält. Dabei zahlen wir die Behandlungs- als auch die Laborkosten. Sie brauchen nur Ihre AOK-Versicherungskarte vorzulegen.

    Möchten Sie sich testen lassen, obwohl Ihr Arzt es für nicht notwendig hält, übernimmt die AOK Sachsen-Anhalt die Kosten dafür nicht. Dann müssen Sie den Coronatest selber zahlen. Die Höhe der Kosten ist unterschiedlich, je nach Testmöglichkeit.

    Ordnet das Gesundheitsamt einen Coronatest bei Ihnen an, müssen Sie den Test nicht zahlen. Die Kosten übernimmt die kassenärztliche Vereinigung.

  • Ich habe gelesen, dass ich mich kostenlos testen lassen kann. Wo kann ich einen Test durchführen lassen?

    Sie können einen kostenlosen Schnelltest in einigen Apotheken machen. Ob Ihr Apotheke diesen anbietet finden Sie hier.

  • Übernimmt die AOK Sachsen-Anhalt die Kosten für einen Coronatest, den man vor Reiserückkehr aus dem Ausland dem Beförderer vorlegen muss? 

    Wenn Sie nach Deutschland zurückkehren, müssen Sie vor der Abreise im Ausland dem Beförderer (bspw. der Fluggesellschaft) einen Nachweis über einen negativen Coronatest vorlegen. Dabei ist es egal, ob man aus einem Risikogebiet zurückkehrt oder nicht. Die Kosten trägt der Reisende grundsätzlich selbst.

  • Vor meiner Heimreise nach Deutschland wurde ich positiv auf Corona getestet und musste deshalb in Quarantäne in einem Quarantänehotel. Bekomme ich die Kosten erstattet?

    Die reinen Unterbringungskosten in einem Quarantänehotel zahlen wir nicht. Mussten Sie während der Quarantäne ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen, erhalten Sie diese Kosten in Höhe des deutschen Vergütungssatzes erstattet, vorausgesetzt das ärztliche Fachpersonal gehört zum öffentlichen Gesundheitssystem und Ihre Behandlung war medizinisch notwendig. Welche Behandlung medizinisch notwendig ist, entscheidet das ärztliche Fachpersonal vor Ort. 

Häufige Fragen und Antworten zum Erhalt von FFP2-Masken  

  • Wer erhält alles FFP2-Masken kostenlos? 

    Die Masken erhalten alle Versicherten ab Ihrem 60. Geburtstag oder wenn folgende Erkrankungen bzw. Risiken vorliegen:

    • chronische obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
    • chronische Herzinsuffizienz
    • chronische Niereninsuffizienz (mind. Stadium 4)
    • Demenz oder Schlaganfall
    • Diabetes mellitus Typ II
    • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
    • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
    • Trisomie 21
    • Risikoschwangerschaft
  • Wie viele FFP2-Masken erhalte ich?

    Sie erhalten insgesamt 15 Masken. Die ersten drei Masken konnten Sie sich bereits ohne Nachweis im Dezember in Ihrer Apotheke holen. Die weiteren 12 Masken erhalten Sie ab Januar bis 15. April von Ihrer Apotheke. Bitte fragen Sie in Ihrer Apotheke vor Ort nach, ob genug Masken vorhanden sind.

  • Benötige ich ein Rezept um die FFP2-Masken zu erhalten?

    Nein, Sie erhalten ein Schreiben von der AOK Sachsen-Anhalt mit einem Berechtigungsschein. Diesen können Sie in ihrer Apotheke vor Ort vorlegen und erhalten Ihre FFP2-Masken. Ihr Apotheker erklärt Ihnen die korrekte Nutzung.

  • Habe ich eine Zuzahlung bei FFP2-Masken zu zahlen?

    Nein, eine Zuzahlung leisten Sie nicht. Jedoch zahlen Sie für je 6 Masken einen Eigenanteil in Höhe von 2 Euro.

  • Wann erhalte ich den Berechtigungsschein von der AOK Sachsen-Anhalt für meine FFP2-Masken?

    Die Bundesdruckerei verschickt die Berechtigungsscheine für die FFP2-Masken an alle Krankenkassen in mehreren Wellen von Anfang Januar bis Anfang Februar. Sobald die Lieferungen bei der AOK Sachsen-Anhalt eingetroffen sind, werden die Berechtigungsscheine umgehend an unsere Versicherten versendet.

Häufige Fragen und Antworten zur Corona-Impfung  

  • Entstehen mir bei der Corona-Impfung Kosten? 

    Wenn Sie zu den priorisierten Personengruppen zählen, entstehen Ihnen derzeitig keine Kosten.

  • Wann kann ich mich impfen lassen?

    Wann Sie geimpft werden, hängt zur Zeit davon ab, ob Sie zu einer der bestimmten Personengruppe gehören, zum Beispiel die ein hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer Covid-​19-Erkrankung haben oder die beruflich engen Kontakt zu besonders gefährdeten Personengruppen haben. Da zurzeit nur begrenzt Impfstoff verfügbar ist, ist die Reihenfolge durch eine Verordnung festgelegt.

    Hier erhalten Sie eine Übersicht über die Personen, die sich zuerst impfen lassen können:

    • Bewohner von Senioren-​ und Altenpflegeheimen
    • Personen im Alter von über 80 Jahren
    • Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen z. B. in Notaufnahmen
    • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen (z. B. in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)
    • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
    • andere Tätige in Senioren-​ und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern
  • Ich gehöre zur Risikogruppe und möchte mich umgehend impfen lassen. Was muss ich tun?

    Sie können telefonisch bei der Impfhotline unter 116 117 sowie online unter www.impfterminservice.de einen Termin für Ihre Impfung erhalten. 

  • Welche Unterlagen werden benötigt, damit ich zeitnah eine Impfung erhalte?

    Als Nachweise werden Ihr Personalausweis und

    • ein ärztliches Zeugnis, in dem ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf bestätigt wird     oder
    • eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder eine Bescheinigung der Einrichtung, in der hervorgeht, dass Sie Pflegebedürftige behandeln, betreuen oder pflegen     oder
    • eine Bescheinigung, dass Sie eine enge Kontaktperson einer pflegebedürftigen oder schwangeren Person sind benötigt. 

    Diese legen Sie bei Ihrem Impftermin vor.

  • Ein Elternteil ist pflegebedürftig und kann das Haus nicht verlassen. Wie kann ich Ihn impfen lassen?

    Soweit es möglich ist, können Sie einen Termin in einem Impfzentrum erhalten und die Person dorthin begleiten. Sollte dies nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Impfhotline.

  • Werden Pflegebedürftige im Pflegeheim geimpft?

    Ja, zur Zeit können sich Pflegebedürftige in der Einrichtung von mobilen Impfteams impfen lassen. Diese kommen mit Ihrer medizinischen Ausrüstung und den Impfstoff in das Pflegeheim. 

  • Ich bin Pflegefachkraft im Altenheim und möchte mich impfen lassen? Was muss ich tun?

    Wenn Sie in einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung oder einem Pflegedienst arbeiten, benötigen Sie eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers. Diese legen Sie mit Ihrem Impfausweis bei Ihrem Impftermins vor.

  • Wo werde ich geimpft?

    Die Impfungen erfolgen zur Zeit über eingerichtete Impfzentren.Unsere Kollegen und Kolleginnen an dem Servicetelefon informieren Sie gern über das nächste Impfzentrum oder Sie suchen hier.

  • Wie erhalte ich später meine zweite Impfung?

    Sie erhalten beide Termine zusammen. Können Sie einen Termin nicht wahrnehmen, sagen Sie diesen bitte rechtzeitig bei der Impfhotline 116 117 ab.

  • Werden Fahrtkosten, die aus der Fahrt zum Impfen entstehen können, erstattet?

    Ein Anspruch auf Fahrkostenestattung besteht analog der Prüfung zur Genehmigung bei ambulanten Fahrten. 

    Demnach werden Fahrten zu ambulanten Behandlungen bei Vorliegen eines Schwerbeschädigtenausweises mit einem dieser Merkzeichen:

    • "aG" - außergewöhnlich gehbehindert
    • "Bl" - Blind
    • "H" - hilflos

    oder

    • bei einer Einstufung des Versicherten in die Pflegegrade 4 und 5,
    • oder bei Pflegegrad 3 mit Vorliegen einer Pflegestufe 2 bis 31.12.2016 oder einer ärztlichen festgestellten dauerhaften Mobilitätseinschränkung übernommen.
       

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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