Dieser Präventionskurs konzentriert sich auf den gezielten Aufbau sozialer Beziehungen als zentrale Ressource im multimodalen Stressmanagement. Basierend auf der wissenschaftlichen Stress-Puffer-Hypothese lernen Versicherte in acht Einheiten (à 60 Min.), ihre Beziehungen proaktiv zu pflegen und in Belastungssituationen gezielt zur Stressbewältigung einzusetzen. Die Umsetzung erfolgt multimodal auf drei Ebenen: Auf der instrumentellen Ebene trainieren die Teilnehmenden die aktive Netzwerkpflege, das proaktive Bitten um Hilfe sowie soziale Kompetenzen zur Abgrenzung . Kognitiv steht die Veränderung beziehungshemmender und damit stressverstärkender Bewertungsmuster im Vordergrund . Auf der palliativ-regenerativen Ebene erlernen die Versicherten neben der gezielten Nutzung von Beziehungen zur emotionalen Entlastung auch achtsamkeitsbasierte Entspannungsverfahren zur Regeneration. Die Gruppe dient hierbei als Lernraum und ermöglicht den Aufbau neuer Beziehungen als soziale Ressource.