Gesundheitswelt der AOK Sachsen-Anhalt

Selbstgefährdendes Verhalten

Digitale MedienweltenKurs-Nr. 408012

Do, 17.09.2026
von 16:30 - 18:00 Uhr
1 Einheit à 90 Minuten

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Veranstaltungsort

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jugendschutz@fjp-media.de

Veranstaltungsleitung:
Servicestelle Kinder- und Jugendschutz

Zielgruppe

  • Bildung

Beschreibung

Auf der Suche nach der eigenen Identität manifestieren sich in der Pubertät Verhaltens- und Bewältigungsmuster, welche im weiteren Leben als Prädiktor für Verhalten dienen. Die (medialen) Darstellungen von Männern und Frauen, Ausgrenzungserfahrungen, Gruppendruck sowie die steigenden Anforderungen und Erwartungen an einen jungen Menschen können mitunter eine große Belastung für Jugendliche darstellen.

Durch mediale, familiäre, schulische oder andere soziale Trigger können Kinder und Jugendliche in Situationen gebracht werden, in denen sie sich nicht anders zu helfen wissen und sich zum Druckausgleich selbstgefährdend verhalten. Der Konsum von Alkohol oder Drogen, auffälliges Essverhalten (z. B. Hungern, Erbrechen oder Essattacken) oder Autoaggressionen (z. B. Ritzen, Schlagen oder Verbrennungen) sind zu beobachtende Verhaltensweisen. Dabei müssen auch Phänomene in Sozialen Netzwerken, beispielsweise das unreflektierte Ansehen sowie Nachahmen von gefährlichen Challenges, in den Blick genommen werden.

Bei 25 bis 35 Prozent aller Jugendlichen wird im Rahmen von Schulstichproben in Deutschland zumindest einmaliges nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten beobachtet, klinische Stichproben gehen von etwa 50 Prozent aus. Diese Handlungen dienen den Jugendlichen häufig als unangepasste Bewältigungsstrategien.

Weitere Informationen

  • Zielgruppe
    • Eltern
    • Erzieher
    • Schulkinder 12 - 16 Jahre
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