Bis zu 40% der Frauen über 50 Jahre leiden an Urininkontinenz unterschiedlichen Ausmaßes, durch die Überalterung unserer Bevölkerung wird dies zum Volksleiden. Eine gut funktionierende Beckenbodenmuskulatur ist die Basis für Kontinenz. Mit einem gezielten Training können Stressinkontinenz sowie Senkungsbeschwerden vorgebeugt werden. Auch bei unzureichender Fähigkeit, die Beckenbodenmuskulatur anzuspannen und gleichzeitigen Lagen für Risikofaktoren, ist ein Beckenbodentraining im Sinne der Prophylaxe zu sehen. Daher ist es wichtig schon frühzeitig, insbesondere vor und nach einer Geburt das Bewusstsein für den Beckenboden zu schaffen um spätere, negative Folgen wie z.B. eine Gebärmutterabsenkung zu vermeiden. Ein Fitter Beckenboden befindet sich im Gleichgewicht zwischen Anspannen und Loslassen. Wie auch die Skelettmuskulatur kann die Beckenbodenmuskulatur willkürlich angespannt und eingesetzt werden. In koordinierten Bewegungsmustern arbeitet ein „gesunder“ Beckenboden automatisch mi