Schwangerschaft und Geburt strapazieren die Körpermitte, durch geschwächte Muskeln, Sehnen und Bänder können Funktionseinschränkungen entstehen, die sich entweder sofort oder im höheren Alter bemerkbar machen. Viele Frauen klagen in den ersten Kleinkind-Jahren oder später über Beckenbodendysfunktionen. Eine norwegische, groß angelegte, wissenschaftliche Studie zeigte beispielsweise, dass 21% der Frauen, die vaginal entbunden haben, im späteren Lebensverlauf eine Urininkontinenz entwickeln. Bei Frauen nach einer Kaiserschnitt-Geburt lag das Risiko immer noch bei 15,9% (dies liegt daran, dass es schon während der Schwangerschaft zu Veränderungen des Beckenbodens kommt). Eine andere Studie ergab, dass jede 4. Mutter über 45 Jahre über Beckenboden- oder Rückenproblematik klagt. Typische Beschwerden, die aus einer schwachen Körpermitte entstehen, sind: Beschwerden im Rücken- oder Beckenbereich, Blasenschwäche beziehungsweise Inkontinenz, Druckgefühl im Unterleib, Schmerzen im Bereich des Be