- Nicht geschlechtsspezifisch
- 18 bis 49 Jahre
- 50 bis 69 Jahre
- ab 70 Jahren
Die Maßnahme der Primärprävention richtet sich an Versicherte mit Stressbelastungen, die ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und über dessen regelmäßige Anwendung zu vegetativ wirksamer Erholung und Regeneration finden möchten. Körperliche und psychische Stressbelastungen entstehen unter anderem durch Zeitdruck, Reizüberflutung, berufliche und oder private Überforderung, aber auch durch Unterforderung, die eigene oder familiäre Krankengeschichte, starke Lärmeinwirkung sowie weitere physikalische und chemische Reize, die den Organismus zu einer schnellen, angepassten Reaktion fordern. Stress verursacht viel individuelles Leid und enorme Kosten im Gesundheitswesen. Fast alle Erkrankungen gelten heute als zumindest durch Stress mit verursacht. Der Lebensstil in den westlichen Gesellschaften fordert seinen Tribut und funktionierende Konzepte sind gefragt. Hatha Yoga bietet ein ganzheitliches und differenziertes Instrumentarium zur individuellen Stressbewältigung mit hinreichend belegter Wirksamkeit. Des Weiteren richtet sich diese Maßnahme neben der Verbesserung des allgemeinen Gesundheits-zustandes der Versicherten insbesondere auch an sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen, die die anfallenden Kursgebühren nicht selbst tragen können. Sie soll einen Beitrag zur Verminderung der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen. Damit muss die Maßnahme einerseits allen Versicherten offen stehen und anderseits den Zugang zu sozial benachteiligter Zielgruppe besonders unterstützt werden. Um diese Zielgruppe zu erreichen, werden entsprechende Werbeflyer in verschiedenen Einrichtungen ausgelegt: • Lebensberatungsstellen • Ehe- und Familienberatungsstellen • Erziehungsberatungsstellen • Schwangerschafts- und Konfliktberatungsstellen • kirchliche Einrichtungen, die entsprechende Hilfen anbieten