Der deutsche Arzt Johannes H. Schultz (1884 - 1970) hat aus seinen Erfahrungen mit der Hypnose heraus eine Form der Selbsthypnose entwickelt, die er Autogenes Training nannte, ein „aus dem Selbst (griech. = autos) entstehendes (griech. = genos) Üben“. Durch konzentrative Selbstversenkung lässt sich ein wohltätiger, schlafähnlicher Zustand erreichen. Mit dem Autogenen Training haben wir selbst ein Mittel an der Hand, uns gezielt im Alltag zu entspannen. Autogenes Training ermöglicht eine tiefe Erholung in kurzer Zeit. Dabei stellt sich der gesamte Organismus von innen heraus so um, dass gesunde Vorgänge im Körper gestärkt und ungesunde gemindert oder abgestellt werden. Es kann daher als Prävention von stressbedingten Erscheinungen und Erkrankungen genutzt werden. Autogenes Training ist nicht angezeigt (in Kursform) bei Angstzuständen und Psychosen.