Gesundheitswelt der AOK Sachsen-Anhalt

Jetzt gegen Grippe und Corona impfen

Eine etwa 55-jährige Frau hat sich von einer Ärztin in den Arm impfen lassen. Sie bekommt ein Pflaster auf die Impfstelle.

Schützen Sie Ihre Gesundheit

Der Herbst bringt nicht nur kühlere Temperaturen und nasskaltes Wetter zu uns. Auch die alljährliche Grippesaison beginnt. Das Risiko einer Coronainfektion ist zu dieser Zeit ebenfalls erhöht. Gerade ältere Menschen sind anfällig für Infektionen, die einen schweren Verlauf haben können.

Schutzimpfungen gegen Influenza und Covid-19 senken das Risiko einer Ansteckung. Im Falle einer Erkrankung sorgen sie dafür, dass Symptome und Beschwerden milder ausfallen und weniger Komplikationen auftreten.

Impfung gegen Grippe

AOK-Versicherte können sich einmal jährlich gegen die Grippe impfen lassen. Die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut, empfiehlt die Grippe- bzw. Influenzaschutzimpfung besonders bei folgenden Risikogruppen:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Menschen mit einer chronischeren Erkrankung wie Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schwangere ab dem 2. Trimester
  • medizinisches Personal und Pflegekräfte

Ärztinnen und Ärzte empfehlen jedoch allen in Sachsen-Anhalt, die kostenfreie Impfung in Anspruch zu nehmen. Das hilft, die Ausbreitung einzudämmen. Dafür können Sie bei Ihrer hausärztlichen Praxis einen Impftermin vereinbaren. Die Abrechnung erfolgt über Ihre elektronische Gesundheitskarte.

Impfung gegen Corona

Die Zahl der Coronainfektionen steigt in der kalten Jahreszeit ebenfalls an. Seitens des Robert-Koch-Institutes wird gegen Covid-19 eine Auffrischung der Schutzimpfung, vor allem für Personen ab dem Alter von 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen, empfohlen.

Um doppelte Wege zur Arztpraxis zu vermeiden, können sich Personen, die beiden Risikogruppen angehören, gleichzeitig gegen Grippe und Corona impfen lassen. Lassen Sie sich in diesem Falle gern durch Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin beraten.

Helfen Sie mit eine Ausbreitung zu verringern

Virusinfektionen, wie Grippe oder Covid-19, werden vorrangig durch Tröpfchen übertragen. Insbesondere Husten und Niesen verteilt die Erreger in der Luft. Dadurch können sie in die Atemwege von Kantaktpersonen gelangen. Um das Ansteckungsrisiko zu vermeiden, sollten die Hygieneregeln eingehalten werden. Besonders wichtig sind dabei:

  • Husten und Niesen in die Armbeuge
  • regelmäßiges Lüften
  • gründliches Händewaschen
  • das Tragen einer Schutzmaske

Häufige Fragen und Antworten zur Corona- und Grippeschutzimpfung

  • Wann beginnt die nächste Grippewelle?

    Der Beginn einer Grippewelle kann nicht genau vorhergesagt werden. Lauf Aufzeichnungen der vergangenen Jahre begannen die Grippewellen meist im Januar und dauerten circa 2 bis 3 Monate. Oft stiegen aber bereits ab September die Fallzahlen an.

    Im letzten Jahr begann die erste und reguläre Grippewelle bereits im Oktober und dauerte etwa bis zum Jahresende. Durch einen anderen Influenzatyp erkrankten daraufhin wenige Wochen später erneut viele Menschen an der Grippe.

  • Wie heftig wird die nächste Grippewelle ausfallen?

    Auch das können Expertinnen und Experten nicht genau voraussagen. Schwankungen sind von Jahr zu Jahr üblich.

  • Wie viel Grippe-Impfstoff steht zur Verfügung?

    Bislang stehen circa 20,2 Millionen Impfdosen bereit. Weiterer Impfstoff wird noch freigegeben. 

  • Kann Grippe-Impfstoff nachproduziert werden?

    Nein, da der Herstellungsprozess sehr aufwendig ist. Der Grippeimpfstoff für die kommende Saison ist bereits produziert.

  • Wann ist die beste Zeit sich impfen zu lassen?

    Am besten lassen Sie sich von Mitte Oktober bis Mitte Dezember impfen. Die Impfung kann zwar auch später nachgeholt werden, selbst zu Beginn der Grippezeit. Aber dann steigt das Risiko, sich zu infizieren, bevor der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Das kann etwa 10 bis 14 Tage dauern. 

  • Welche Impfstoffe gibt es?

    Bei den in Deutschland zugelassenen Influenzaimpfstoffen handelt es sich meist um Totimpfstoffe. Das bedeutet, dass der Impfstoff mitunter aus inaktivierten Viren bzw. Bestandteilen davon besteht.

    Für ältere Menschen sind zudem zwei weitere Impfstoffe zugelassen, die zum einen Wirkverstärker und zum anderen eine höhere Menge Antigene enthalten.

    Kindern kann auch ein Lebendimpfstoff als Nasenspray verabreicht werden.

  • Schützt eine Impfung in jedem Fall?

    Einen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung mit der Grippe gibt es nicht. Laut Robert-Koch-Institut lag die Wirksamkeit der Impfung zuletzt zwischen 20 und 60 Prozent.

    Die Unsicherheit betrifft vor allem ältere Menschen, da ihr Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen reagiert. Ein weiterer Grund sind die sich ständig verändernden Viruseigenschaften. Die im Umlauf befindlichen Influenzaviren können nicht genau mit den Virusstämmen übereinstimmen, die sich in der Impfung befinden. Das können Gründe dafür sein, dass es auch bei Geimpften zu einer Influenzaerkrankung kommt. Diese hat jedoch dann einen milderen Verlauf. Es wird geschätzt, dass in Deutschland durch die Grippeschutzimpfung jährlich circa 400.000 Influenzaerkrankungen verhindert werden.

  • Wie hoch ist die Impfquote?

    Analysen zufolge lag die Impfquote bei den über 60-jährigen im vergangenen Jahr bei nur circa 40 Prozent. Auch nur 59 Prozent des Klinikpersonals hat sich gegen Influenza impfen lassen. 

  • Ist zeitgleich eine Corona- und Grippeimpfung möglich?

    Ja, alle Covid-19-Impfstoffe können zusammen mit einer Influenzaimpfung gegeben werden.

    Bei dem Corona-Impfstoff Nuvaxovid der Firma Novavax sollte jedoch ein zeitlicher Abstand von 14 Tagen eingehalten werden.

  • Wie unterscheidet sich eine Corona- von einer Influenzainfektion?

    Nur anhand der Symptome können eine Corona- und Grippeinfektion nicht unterschieden werden. Bei einer Infektion mit Grippeviren kommt es häufig zu folgenden Symptomen:

    • plötzlich auftretendes Fieber bis 39 Grad Celsius
    • Schüttelfrost
    • Muskelschmerzen
    • Schweißausbrüche
    • Schwäche
    • Kopf- und Halsschmerzen
    • Schnupfen
    • trockener Husten

    Beide Infektionen können einen milden Verlauf nehmen und dann nur anhand eines Laborbefundes voneinander unterschieden werden.

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